l

Angebot und Preise

Seit einigen Jahren biete ich ausschließlich Einzeltermine an.

Was mich zu dieser Entscheidung veranlasst hat, erkläre ich HIER.

Beim ersten Treffen haben wir ausreichend Zeit für:

  • einen ausführlichen Vorbericht: Sie erzählen von Ihrem Leben mit Ihrem Hund, Erfahrungen, Problemen und Wünschen
  • einen Status Check: Ich mache mir ein Bild von der Persönlichkeit Ihres Hundes und der Hund-Mensch-Beziehung
  • eine Einführung in meine Arbeitsweise
  • die Entscheidung, ob und wenn ja wie wir zusammen arbeiten möchten.

Für den ersten Termin plane ich ca. eine Stunde Zeit ein, die wir erfahrungsgemäß auch brauchen. Die Kosten betragen 40,-€ pro Stunde (10,-€ pro 15 Min.), berechnet wird immer die tatsächlich benötigte Zeit.

Die weiteren Treffen gestalten sich inhaltlich und zeitlich ganz individuell.

In den meisten Hundeschulen ist es üblich, Hunde und Menschen in Gruppen auszubilden. Im Angebot sind Welpengruppen, Junghundegruppen, Raufergruppen, Sozial Walks, Freilaufgruppen, Fortgeschrittenengruppen u.v.m.

Auch ich habe in den ersten Jahren Gruppenstunden angeboten und diese waren sehr beliebt bei den Hundehaltern. Sie schätzten die Geselligkeit, den Austausch mit anderen Hundehaltern, das Gefühl, ihren Hunden mit der Ermöglichung des Sozialkontakts etwas Gutes zu tun.

Nach einigen Jahren zog ich erstmals Bilanz und musste feststellen, dass die Hunde von all dem am wenigsten profitierten. Sie hatten auf den ersten Blick zwar „Spaß“ und „spielten“ mit ihren Artgenossen, aber obwohl ich alles Mögliche probierte um das zu verhindern, waren die Hunde sichtlich aufgeregt, wenn sie aus dem Auto stiegen und sich dem Hundeplatz näherten. Es wurde gebellt, gezogen und gehechelt und die ganze Aufregung entlud sich dann im „Sozialspiel“, indem gerannt, geschubst und bedrängt wurde. Dazu kam, dass sich viele Hunde draußen bei Begegnungen mit Artgenossen ebenso aufgeregt zeigten und teilweise sogar anfingen, an der Leine zu pöbeln.

Mir wurde schnell klar, dass die Hunde in diesen Gruppenstunden v.a. eines lernten: Wenn ich andere Hunde treffe, muss ich sehen, wie ich klar komme. Führung und Schutz durch Herrchen/Frauchen? Fehlanzeige, die sind ja mit Quatschen beschäftigt.

So war der nächste Schritt, den Freilauf abzuschaffen. Und tatsächlich wurden die Hunde schnell ruhiger und entspannten sich. Dazu kam, dass sie viel mehr sie selbst waren und sich ganz anders zeigten als im Freilauf. Jetzt konnte ich viel intensiver mit den Teams arbeiten und individueller auf sie eingehen. Dabei kamen dann immer öfter auch sehr persönliche Themen ans Licht, die ich gerne aufgreifen und bearbeiten wollte, denn das waren ja letztendlich die Dinge, auf die der Hund mit seinem Verhalten reagierte, die er „spiegelte“. In der Gruppe mit „Publikum“ war ich dann entsprechend eingeschränkt und wünschte mir, in einem geschützteren Raum arbeiten zu können.

Daher fasste ich vor einigen Jahren den Entschluss, nur noch im Einzeltraining und damit viel effektiver zu beraten und zu coachen.

Gerade am Beispiel der so beliebten und viel gelobten Welpengruppen kann man es gut deutlich machen: Da bringt man Hundekinder zusammen, die alle noch nichts über einen höflichen und kompetenten Umgang mit Artgenossen wissen, damit sie voneinander einen höflichen und kompetenten Umgang mit Artgenossen lernen? Viel sinnvoller ist es, sie mit höflichen, erfahrenen und souveränen erwachsenen Hunden zusammen zu bringen, von denen sie wirklich etwas über die Feinheiten der hündischen Kommunikation lernen können.

Unabhängig davon brauchen die Kleinen in ihrem neuen Zuhause vor allem eines: Schutz, Sicherheit und Orientierung durch „ihre“ Menschen. Im Einzeltraining zeige ich Ihnen, wie Sie Ihren Welpen von Anfang an von Ihren Führungsqualitäten überzeugen und diese stetig verbessern.