Über mich
Mein Name ist Maren Moneke geb. Haas, ich bin Jahrgang 74 und Tierärztin seit Juli 2000.
Wie bei den meisten Menschen, die mit Tieren arbeiten, waren es auch bei mir vor allem die eigenen, die mich zuerst beeinflusst haben. Die Ausbildung meines Pferdes brachte mich schnell in Konflikt mit den mir bekannten traditionellen Trainingsmethoden, die mir oft übermäßig hart erschienen. Ich begann, mich mit Ethologie und Lernbiologie zu beschäftigen und nach Beendigung meines Tiermedizinstudiums folgten diverse Seminare und Fortbildungen, u.a. für die Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie.
Während meiner tierärztlichen Tätigkeit wurde schnell deutlich, dass der Bedarf an kompetenten Ansprechpartnern in Sachen Hundeerziehung groß ist, sodass ich im Februar 2004 in Werl mit dem Hundetraining begann. Im Oktober 2004 zog ich auf einen Bauernhof in Sümmern, wo ich die idealen Bedingungen für eine Hundeschule nach meinem Konzept vorgefunden habe, so dass ich am 29.Mai 2005 den neuen Hundeplatz mit einer großen Eröffnungsveranstaltung einweihen konnte.
Natürlich lerne auch ich aus Erfahrung. Diese hat gezeigt, dass reines Konditionieren nicht zum Erfolg führt. Jeder Hundehalter weiß, dass die Tatsache, dass ein Hund ein bestimmtes antrainiertes Verhalten beherrscht, noch lange nicht bedeutet, dass er dieses auch zeigt, wenn es verlangt wird. So rückte im Laufe der Zeit die Beziehung zwischen Hund und Halter immer mehr in den Mittelpunkt meines Interesses und meiner Arbeit. Wer führt wann und warum? Woran liegt es, dass der Hund in bestimmten Situationen überhaupt nicht hört, obwohl man doch weiß, dass er es kann? Inzwischen dreht sich eigentlich fast alles um die Frage: Verstehe ich meinen Hund wirklich?
Neben der Hundeschule biete ich Verhaltensberatung und –therapie für Hunde, Katzen und Pferde an. Die Fähigkeit, diagnostisch zu denken, ist dabei unverzichtbar und mir durch Studium und praktische Arbeit als Tierärztin zur Routine geworden.
Meine Ausbildung
| Oktober 1994 bis Juli 2000 | Studium der Veterinärmedizin in Gießen und Approbation als Tierärztin |
| 11. bis 22. März 2002 |
Seminar Verhaltenstherapie Module 6-10 der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) in Gießen Hund/Katze/Pferd: Aggressionsprobleme, Stereotypien, Angstprobleme, Markierverhalten und Unsauberkeit, Pika, Vokalisieren, Trennundgsprobleme, Erziehungsprobleme, Aufmerksamkeitheischendes Verhalten, Tierschutz, Psychologie Mensch |
| 18. und 19. Oktober 2003 | Seminar "Welpengruppen in der eigenen Praxis - Ausdrucksverhalten und Kommunikation Hund" (ATF), Dr. Barbara Schöning in Hamburg |
| 21. und 22. August 2004 | Seminar Jagdverhalten des Hundes in Hattingen, Dr. Barbara Schöning |
| Seit März 2002 | Verhaltensberatung und Therapie in einer Tierartzpraxis |
| Seit Oktober 2003 | Betreuung von Welpengruppen in einer Tierarztpraxis |
| Febr. 2004 bis Sept. 2007 | Leitung einer Hundeschule in Werl |
| Seit 29. Mai 2005 | Eigene Hundeschule in Iserlohn |
| 18. bis 20. November 2005 | IV. Internationales Hundesymposium in Aschau, Chiemgau |
| 20. Mai 2006 |
HTS-Seminar „Kommunikation und Konzentration“ |
| 16.Juli 2006 |
HTS-Seminar „Ausbildung durch Spielmotivation“ |
| 27. Mai 2007 |
HTS-Seminar „Das Wissen – Bindung und Führung“ |
| 25. Mai 2008 | Frisbee-Seminar mit den Dogma Disc Dogs in Werl |
| 28. und 29. Juni 2008 | Seminar „Der hyperaktive und übererregbare Hund (ATF) Ursachen und Trainingswege bei Störungen der Erregungskontrolle“ Dr. Stephan Gronostay, Offenbach |
| 16. und 17. Januar 2009 | Anfängerkurs Tierkommunikation, Karin Müller, Burgwedel |
| 28. Februar - 01. März 2009 | Longieren nach HundeTeamSchule, Anita Balser, Florstadt |
| 18. und 19. April 2009 |
Verhaltenstherapie Modul 3 der ATF in Gießen Pharmakologische Grundlagen und organische Ursachen von Verhaltensproblemen; relevante Rechtsmaterie und alternative Heilmethoden |
| 22. April 2009 | Seminar "Aggressiver Hund...NATÜRLICH?!", Dr. Udo Gansloßer in Iserlohn |
| 5. und 6. März 2011 | HTS-Seminar "Teach the Teacher", Anita Balser u. Michael Stephan in Lünen |
Es ist mindestens 20 000 Jahre her, dass Hund und Mensch sich fanden. Seither ist einer dem anderen von Nutzen. Doch heute stellen Besitzer, Öffentlichkeit und Gesetzgeber immer höhere Ansprüche an unsere Hunde:
• Sie sind Familienmitglieder, Partner, Zuhörer, Kinderersatz
• Sie sollen freundlich zu Kindern sein und sich mit
anderen Tieren vertragen
• Sie sollen Haus und Garten bewachen, den Postboten
und Besucher aber mögen
• Sie sollen gut gehorchen, ohne viel Arbeit zu machen
und natürlich nicht jagen
Literatur und Medien sowie unzählige "Hundeflüsterer" oder
"Hundeexperten" bieten massenweise teils fragwürdige oder nicht
tierschutzgerechte Erziehungshilfen und –methoden an.
Aber was ist denn jetzt wirklich richtig?
Mein Konzept
Grundlage meiner Arbeitsweise ist die Erkenntnis, dass Problemverhalten von Hunden sehr häufig nur deshalb gezeigt wird, weil sie damit auf Probleme des Halters hinweisen wollen.
Bei meiner Arbeit schaue ich genau dort hin, versuche zu verstehen, was der Hund mit seinem Verhalten „sagen“ will und gebe ihm so eine Stimme, damit er gehört wird. Damit achte ich die Bemühungen des Hundes, seinem Menschen durch sein Verhalten einen Dienst zu erweisen. Durch die Bereitschaft des Halters, sich die eigenen Themen an zu schauen und zu bearbeiten, wird der Hund aus diesem Dienst entlassen. Ich begleite die Menschen, soweit wie ich kann oder wie es gewünscht wird und helfe, das Verhalten dem Hund gegenüber so zu verändern, dass dieser sich sicher geführt fühlt und vertrauen kann. Das Verschwinden des Problemverhaltens ist dabei eigentlich nur eine Nebenwirkung, die ich aber gerne in Kauf nehme.
Das Ziel ist also eine harmonische Hund-Mensch-Beziehung, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert und auch den Strapazen des Alltags standhält.
Dabei geht es nicht um Rangordnung oder die wirkungsvollste Bestrafung
sondern um Führung, Verständnis und Kommunikation. Wir Menschen müssen
den Hund mit unseren Führungsqualitäten davon überzeugen, dass unsere
Entscheidungen die besseren sind und dass wir ihm das Wichtigste bieten
können: Sicherheit und damit ein sorgenfreies Leben.
Im Vordergrund steht deshalb das Vermitteln von Wissen und Verständnis für die Bedürfnisse des Hundes. Die Hundehalter erfahren, wie Kommunikation gelingt, was ihr Hund von ihnen erwartet und wie sie selber Führungsqualitäten entwickeln. Missverständnisse werden ausgeräumt und neues (Selbst)Vertrauen aufgebaut, denn reines Konditionieren ist nicht alles.
Beim Training arbeite ich überwiegend mit Kommunikationssignalen, die auf Beobachtungen des Verhaltens, das Hunde untereinander zeigen, basieren. Lernen wird hier in erster Linie der Mensch. "Hört" der Hund erst einmal zu, versteht er von selbst, denn es ist seine "Sprache". Für einen natürlichen und herzlichen Umgang mit dem Wesen Hund braucht man nur sehr wenige konditionierte Signale und keine anderen Hilfsmittel als den eigenen Körper, die eigene Stimme und das eigene Gefühl.
Dabei soll das ganze natürlich Spaß machen. Man trifft andere Hundebesitzer, kann sich austauschen und vielleicht entstehen ja auch neue Freundschaften. Ich möchte, dass Hunde und Menschen sich hier wohl fühlen. Wir alle verbringen ja einen Großteil unserer Freizeit mit den Hunden, und wer braucht schon Ärger und Stress in seiner Freizeit?


